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Vorhaben

Vergangenheit
In der Vergangenheit konzentrierte sich die Unterstützung hauptsächlich auf drei Kinderheime in und um Pétion-Ville.

Folgende Leistungen wurden erbracht:

  • Sachspenden: Nahrungsmittel, Reinigungsmittel, Kleidung
  • Administrative Unterstützung: Hilfe beim Aufbau einfacher Budget- und Kostenerstellung, Hilfe beim Erstellen vollständiger Akten für jedes Kind (Geburtsurkunde, Herkunft)
  • Beratung: Erarbeiten von Plänen um die interne Organisation zu verbessern sowie Herausstellen der Notwendigkeit Transparenz zu schaffen, um langfristige Hilfe von Geberorganisationen zu erhalten. Verbindung herstellen um eine Zusammenarbeit zwischen den Kinderheimen, staatliche Organisationen und NRO (Nichtregierungsorganisation) herzustellen

 

 



Waisenhäuser

Krik? Krak! Haiti hat führt seine Unterstützung an ausgesuchte haitianische Waisenhäuser fort.

Weiterhin steht der Verein den Waisenhäusern zur Beratung zur Seite und hilft ihnen bei ihren Bemühungen, sich zu strukturieren und zu professionalisieren. Dies war in den 12 Monaten nach dem Erdbeben ausgesprochen schwierig und hat auch jetzt geringe Beachtung, da die Leiter täglich mit der Herausforderung kämpfen, die Grundbedürfnisse der Kinder zu decken.

Krik? Krak! Haiti konnte hier seinen Beitrag in Form von Nahrungsmittellieferungen, Lieferung von Reinigungsprodukten, Übernahme medizinischer Grundversorgung und Bereitstellung von Lehrpersonal leisten.

Diese Unterstützung wird auch in Zukunft übernommen werden, obwohl Krik? Krak! im Laufe des Jahres 2011 seine Bedingungen dafür verschärfen wird. Diese Bedingungen sind zum Beispiel das Einfordern einer Grundhygiene (Reinigungsmittel werden bereitgestellt), Überwachung der medizinischen Versorgung (ärztliche Untersuchungen werden ebenso wie Medikamente kostenlos zur Verfügung gestellt) etc.

Leider werden diese Grundregeln nicht immer befolgt, zum Schaden der Kinder. Treffen wir langfristig auf keine Verbesserung, ist es klare Strategie, sich von dem entsprechenden Waisenhaus zurückzuziehen, und sich anderen zuzuwenden. Dies ist eine harte Entscheidung, denn jedes Kind, egal wo es lebt, benötigt Hilfe. Die Gesamtsituation kann sich allerdings nur dann bessern, wenn gemeinsam an einer Verbesserung des Rahmens gearbeitet wird und eine Wille manifestiert wird, chaotische Strukturen zu ordnen.

Unterstützung von FONDAPS [1]

Über die Integration in Fußballmannschaften holt die Organisation Jungs von der Straße und lässt sie Teamgeist und sportliche Disziplin erfahren. Non-formale Ausbildung und Erziehung sind dabei das Endziel.

Das Konzept FONDAPS beruht auch darauf, den Kindern Essenspakete mit nach Hause zu geben, um die Eltern zu motivieren, ihre Söhne regelmäßig zum Training kommen zu lassen. Die Lebensmittel stammen von haitianischen Unternehmen, die  die Initiative mit Naturalien unterstützen. Die Trikots stammen auch von haitianischen Spendern; die Fußballschuhe, der ganze Stolz der Jungs, sind mehrheitlich Spenden aus dem Ausland.

Krik ? Krak ! hat seine Verbindung zu FONDAPS gestärkt; eine noch engere Kooperation ist geplant. FONDAPS erhält vor allem administrative und rechtliche Beratung. Krik ? Krak ! bezahlt auch zwei Sportlehrer des Programms..

Das Krik? Krak! Tageszentrum

Ein Traum wurde wahr! Dank der tatkräftigen Mithilfe der Hände vieler Freiwilliger, großzügiger Spenden und dem unermüdlichen Einsatz des Krik? Krak! Haiti Teams hat am 12. Juni unser eigenes Tageszentrum seinen Betrieb aufgenommen.

Ein Geschäftsmann, durch seine persönlichen Erlebnisse am 12. Januar 2010  beeinflusst, erklärte sich bereit, uns ein großes Einfamilienhaus (rd. 200qm auf 2 Etagen) mit großzügigem Hof (rd. 400qm) (Grundstück gesamt rd. 700qm), zu günstigem Preis zu vermieten. (Statt es an eine der Internationalen Organisationen oder NRO’s zu horrendem Mietpreis zu vermieten.) Das Haus liegt am Eingang von Petion-Ville, gut erreichbar an einer der Haupteinfallstraßen. Ist aber gleichzeitig etwas zurückgenommen, um nicht zu sehr aufzufallen und Neider anzuziehen.

Seit September, zu Schulbeginn, hat das Zentrum seinen Arbeits- Rhythmus aufgenommen: 30 Kinder besuchen das Zentrum während des Vormittags, um auf die Regelschule vorbereitet zu werden. Der Schulbesuch wäre nicht möglich, da sie im entsprechenden Alter nicht eingeschult wurden und somit dem Unterricht nicht folgen könnten.

Darüber hinaus wurde 20 Kindern der Schulbesuch ermöglicht. Nach der Schule kommen sie zum Mittagessen.

Darüber hinaus gibt es täglich 60 weitere Mittagessen-Plätze. Diese 60 Plätze werden von insgesamt 120 Straßenkindern genutzt, die in unregelmäßiger Folge mehrmals in der Woche „vorbei schauen“.

Wichtiger Bestandteil der Besuche im Zentrum sind Körperpflege und medizinische Vorsorge sowie Behandlung wenn nötig. (Eine Krankenschwester ist Teil der festen Belegschaft. Ärzte haben feste Tage, an denen sie zur Untersuchung  kommen.)

Der Tagesablauf sowie die Unterrichtstunden zielen darauf ab, den Kindern ein festes, berechenbares und gleichzeitig sicheres Umfeld zu geben. Dazu müssen sie durch ihr Verhalten ihren Beitrag leisten, um weiterhin zugelassen zu werden.

 

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