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Man findet diese Straßenkinder an unterschiedlichen Stellen der Stadt:
in der Nähe von Supermärkten, Nachtclubs, Restaurants, Tankstellen, auf
Märkten und an Orten mit regem Autoverkehr. Sie organisieren sich zu
kleinen Banden des gleichen Alters und wollen so die Bevormundung und
Kontrolle durch Ältere vermeiden. Man hat festgestellt, dass sich in
jüngster Zeit auch Mädchen diesen Gruppen anschließen. Für die Nacht
suchen sie verlassene, baufällige Häuser, Parkplätze oder andere
öffentliche Plätze als Schlafstätten. Sie vermeiden auch hier nach
Möglichkeit die Begegnung mit Älteren in der Furcht, von diesen
ausgeraubt zu werden.
Einige, die am hartnäckigsten Unterstützung suchen, haben vielleicht
das Glück, Hilfe zu finden. Sie können dann möglicherweise einige
Wochen oder Monate die Grundschule oder technische Grundkurse besuchen.
Das aber verlangt von ihnen große Willenskraft und Anstrengungen; denn
im Allgemeinen setzen sie ihr Dasein und den Kampf ums Überleben auf
der Straße fort.
Im Alter von 12 bis 13 Jahren wird sich entscheiden, wie das Leben der
Straßenkinder ohne Hilfe von Außen verlaufen wird: als Bettler, kleine
Kriminelle oder Mitglieder einer Bande (Gang) mit Zugang zu jeder Art
von Verbrechen. Werden sie dann auch nachts aktiv, dann kommen sie in
Berührung mit Drogen , Prostitution und eventuell auch Gefängnis.
Genau diesen Kindern widmet sich unser Tageszentrum!
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