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Krik ? Krak ! = Traditionelle Redefloskel haitianischer Geschichtenerzähler. Um die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf die Geschichte oder das Rätsel, welches er gleich erzählen wird, zu lenken, stellt der Geschichtenerzähler laut die Frage ‚Krik?’ in die Runde. Diese Frage wird von den neugierigen Zuhörern und Umstehenden gemeinsam mit dem Wort ‚Krak!’ beantwortet. Damit bekunden sie ihr Interesse an dem was erzählt werden soll.

Motivation

Was wir Kindern heute geben, wird die Welt von morgen maßgeblich mitbestimmen!

Jedes Kind verdient eine Chance, sich so entwickeln zu können, dass es später seinen ganz eigenen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann – viele bekommen diese Chance nicht. Kinder brauchen neben Nahrung und Unterkunft, auch Liebe und Ausbildung. Wir wollen einigen Kindern die Möglichkeiten eröffnen, ein glückliches und verantwortungsvolles Leben zu führen. Dabei gilt unser Augenmerk jenen Kindern, die in Heimen und auf den Straßen Haitis leben.

Wir arbeiten mit Kinderheimen zusammen, deren Verantwortliche sich mit Herz und Seele Kindern in Not widmen, denen aber die finanziellen und materiellen Möglichkeiten sowie Erfahrung und Kompetenzen fehlen. Wir sorgen für Grundnahrungsmittel, ärztliche Versorgung und unterstützen sie im Prozess der Formalisierung und Organisation. Grundsätzlich sind unsere Ziele langfristig angelegt – Nachhaltigkeit und Strukturen sind von entscheidender Wichtigkeit.

Einzelnen Straßenkindern versuchen wir, täglich eine ausgewogene Mahlzeit zu ermöglichen sowie sie zu Kinderhäusern zu vermitteln, die ihnen auch Unterkunft und Ausbildung bieten können.

 

Nach dem Erdbeben

In tiefer Trauer und Entsetzen, die uns nicht los lassen, sehen wir auch mit Freude, dass international große Summen von Hilfsgeldern mobilisiert und bereitgestellt werden.

Gleichzeitig befürchten wir, dass Hilfe in jenen Heimen und bei den Kindern, die wir unterstützten, nicht ankommen wird. Die gegenwärtige Situation in den von uns unterstützten Einrichtungen bedingt jedoch, Soforthilfe direkt zugänglich zu machen. Über Santo Domingo in der Dominikanischen Republik sind wir in der Lage, dringend Benötigtes über den kurzmöglichsten Weg direkt einzuführen.

 

In Erinnerung an Farah und Raissa, beide verstorben am 12.01.2010.